Die Bank modernisiert auch weiterhin ihre Gebäude, um eine bessere Energieeffizienz zu erreichen. Im Jahr 2022 begann sie mit der Sanierung eines Teils der Büroräume ihres Hauptsitzes. Sie bezieht ausschliesslich grünen Strom aus Wasserkraft und wird sich Im Jahr 2023 an ein Fernwärmenetz anschliessen. Sie hat ihren Papierverbrauch drastisch reduziert und das Abfallvolumen deutlich verringert.

Sie fördert systematisch die Energieeinsparung und den sparsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen in allen Bereichen. Im Jahr 2022 hat sie auch die notwendigen Massnahmen ergriffen, um sich an den gemeinsamen Anstrengungen zur Vermeidung eines Energie-Versorgungszusammenbruchs in der Schweiz zu beteiligen. Zusätzlich zu diesen Einzelmassnahmen plante sie im Jahr 2022 die Erneuerung zahlreicher Beleuchtungen, begann mit der Lüftungssanierung ihres Hauptsitzes und plante die Renovation von fünf Filialen. Bei jeder dieser Renovierungsarbeiten wird die Energieeffizienz berücksichtigt. So erstellte sie im Jahr 2022 einen Energiebericht für ihre Filiale in Kerzers, bevor sie die notwendigen Erneuerungen durchführte.

Umweltaspekte werden auch bei der Beschaffung berücksichtigt: Sowohl die Lieferanten als auch die Produkte und Dienstleistungen, die möglichst aus dem Geschäftsgebiet der Bank stammen sollten, haben nicht nur Preis- und Qualitätsanforderungen zu erfüllen, sondern auch ökologische und soziale Standards einzuhalten.

Die FKB hat ihre Umwelteinflüsse in den letzten Jahren deutlich verringert und wird dies auch weiterhin gemäss den Zielen umsetzen, die sie in ihrer Charta für nachhaltige Entwicklung festgelegt hat.

Folgen des Klimawandels

Der Klimawandel beeinflusst die Natur, die Gesellschaft und die Wirtschaft auf vielfältige Weise. Die Folgen werden im Rahmen des Risikomanagements bewertet. Bei der Analyse der finanziellen Risiken, der insbesondere das Kreditportfolio unterzogen wird, werden auch ökologische Einflussfaktoren berücksichtigt. Zu den Risiken des Klimawandels zählen für die FKB unter anderem negative Auswirkungen auf Tourismusregionen (Wintertourismus), Unwetterschäden oder zusätzliche gesetzliche Anforderungen durch die Energieeffizienz von Gebäuden, welche die Bewertung des Kreditportfolios beeinflussen könnten. Diese Risiken werden u. a. durch regelmässige branchenspezifische Analysen und Obergrenzen eingeschränkt.

Ressourcenkonsum und Emissionen

Die FKB ist seit langem bestrebt, Ressourcen effizient zu nutzen und ihren Umwelteinfluss deutlich zu reduzieren. Seit mehreren Jahren veröffentlicht sie im Geschäftsbericht die Zahlen zu ihrem Umweltbewusstsein und wird diese Indikatoren in den nächsten Jahren für den vorliegenden Bericht weiter ausbauen.

CO2 Emissionen

Seit 2008 erfasst die FKB ihre CO₂-Emissionen. Seit 2013 ist sie CO₂-neutral. Ihre Emissionen sind im Vergleich zu 2013 um 24 % gesunken. Die verbleibenden Emissionen werden durch den Kauf von Freiburger Carbon Fri-Zertifikaten kompensiert.

Öko-Strom

Die Stromversorgung wird zu 100 % durch den Ökostrom Hydro Fribourg abgedeckt. Die FKB bevorzugt für die Aussen- und Innenbeleuchtung ihrer Gebäude LED- oder Energiesparlampen. Bei der Gebäudemodernisierung werden automatische Lichtsteuerungen installiert. Im Jahr 2022 hat sie eine Vergabe für die Beleuchtungserneuerung in ihrem Hauptsitz ausgeschrieben.

e-banking und IT

Die Kundinnen und Kunden der FKB werden ermutigt, durch die Nutzung des E-Banking zum Klimaschutz beizutragen.

Im April 2023 erhielt die FKB für ihre Online-Dienste die Carbon Fri Zertifizierung. Dieses Zertifikat bescheinigt, dass die CO₂-Bilanz von einer akkreditierten Organisation erstellt wurde und die Konformität mit der ISO-Norm 14064-1 garantiert. Es liefert zudem den Nachweis einer Klimapolitik und Absichtserklärung zur Reduktion der CO₂-Emissionen sowie das Vorhandensein einer Investitionsbestätigung in die Stiftung Carbon Fri.

Im April 2022 unterstützte die FKB den Konferenztag „Responsible Digital“ und präsentierte im Rahmen dieser Veranstaltung das Thema „Nachhaltige Finanzwirtschaft im Kontext der Digitalisierung“.

100 % der IT-Leistungen der FKB werden an die Swisscom ausgelagert, die 2020 vom World Finance Magazine zum weltweit nachhaltigsten Unternehmen im Bereich der Telekommunikationsunternehmen gewählt wurde. (Siehe One pager von Swisscom in den Beilagen).

Bürotechnik

Über 80 % des von der FKB verwendeten Papiers ist Recyclingpapier. Das gesamte Papier ist FSC-zertifiziert. Die FKB bietet ihren Kunden auch die Möglichkeit, mit ihren E-Dokumenten auf den Papierversand zu verzichten. Im Jahr 2019 hat die FKB ihre Quittungen am Schalter durch eine elektronische Unterschrift ersetzt, was einer Einsparung von 2 Millionen Blatt pro Jahr entspricht. Seit 2019 hat die Bank ihren Papierverbrauch um 40 % gesenkt.

Wasser

Seit 2013 hat die FKB ihren Wasserverbrauch um 26 % gesenkt.

Gebäude

Bei der Modernisierung der Bankgebäude berücksichtigt die FKB die bewährten Verfahren zur Optimierung der Energiebilanz, unter anderem durch die Verbesserung der Gebäudehülle. Wo immer möglich werden Fotovoltaikanlagen installiert. Im Jahr 2022 wurde ein Projekt zum Anschluss des Hauptsitzes an die Fernheizung gestartet, das 2023 wirksam werden soll. Dies als Massnahme zur Sanierung unseres CO₂-Verbrauchs.

Berufs- und Pendlerverkehr

Arbeitswege werden, wenn möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Der Geschäftsverkehr ging zwischen 2013 und 2022 um 37 % zurück.

Die FKB gewährt ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Kauf eines Jahresabonnements für öffentliche Verkehrsmittel finanzielle Unterstützung (Job Abo). Ferner hat die FKB Ladestationen für die Elektrofahrzeuge ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter installiert.

Die FKB hat 2022 einen Mobilitätsplan erstellt, der von der Agglomeration Freiburg genehmigt wurde. Er verschafft den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern finanzielle Vorteile auf Frimobil-Jahresabonnements. Die Umsetzung von Fördermassnahmen zur sanften Mobilität, wie z. B. die Anschaffung von Elektroautos und die Zusammenarbeit mit Mobility, ist geplant.

Ziele 2022-2026

  • Sie erreicht ihre Ziele, indem sie beispielsweise die Energieeffizienz ihrer Gebäude verbessert, den Ressourcenverbrauch reduziert, umweltfreundliche Ressourcen nutzt (u.a. Strom, der ausschliesslich aus erneuerbaren Energiequellen stammt) und den Abfall aus der Geschäftstätigkeit so weit wie möglich verringert;
  • Sie reduziert die gesamten Treibhausgasemissionen, die durch ihre Geschäftstätigkeit verursacht werden, bis 2026 um 10% im Vergleich zu 2019;
  • Sie steigert bis 2026 ihre Energieeffizienz im Vergleich zu 2008 um 30%;
  • Sie kompensiert die Emissionen im Einklang mit dem ISO 14044-Label, das von der Stiftung Carbon Fri zertifiziert wurde.